Putumayo - Arabic Beat


Putumayo - Arabic Beat


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Der arabische Frühling ist in aller Munde und hat die Aufmerksamkeit der Welt von den Straßenprotesten und Umstürzen in Tunesien, Libyen und Ägypten auch auf die Jugend- und Popkultur der Länder von Marokko bis Syrien gelenkt. Schon lange vor den Revolutionen zeigte die sich als äußerst experimentierfreudig und ohne Berührungsängste mit HipHop, Electronica und Dub, suchte soundtechnisch den Schulterschluss mit Clubs von London bis Berlin und nutzte alle Kanäle der neuen Medien und sozialen Netzwerke. Auch wenn nicht verschwiegen werden kann, dass sich einige Musiker der modernen arabischen Popmusik trefflich mit den alten Unterdrückern arrangierten, hat die Mehrzahl von ihnen – sowohl vor Ort als auch im Exil – dazu beigetragen, dass das Barometer auf Wechsel steht und singt von Freiheit und Selbstbestimmung.

Putumayo stellt einige der Protagonisten dieser Bewegung vor. Der Exilalgerier Djamel Laroussi erzählt im packenden Châabi-Stil von einer bitteren Liebesgeschichte, sein Landsmann Abdel Ali Slimani präsentiert einen Remix der Französin Veronica Ferraro und die Choubene-Brüder sowie Cheb Amar hieven von Paris aus den Rai ins 21. Jahrhundert.

Aus Barcelona und Madrid künden Nour und der Watcha Clan von der glücklichen Verquickung arabischer Roots in die Mestizo-Szene. Marokkos junge urbane Szene ist gleich vielfach dabei: Jalal El Hamdaoui zelebriert mit dem Reggada eine moderne Verknüpfung eines Berber-Kriegstanzes mit Pop, Ahmed Soultan führt vor, wie sich im zeitgenössischen Stil Nayda maghrebinische Wurzeln mit Soul kombinieren lassen. Samira Saeid gibt von Kairo aus ihre Visitenkarte als einer der größten Popstars des arabischen Kulturraums ab.

Die charismatische Zein Al-Jundi schließlich kredenzt uns aus dem US-Exil heraus eine betörende syrische Liebesballade. Ob der arabische Frühling wirklich Früchte trägt, ist leider noch nicht entschieden. Doch diese Lieder aus Marokko, Algerien, Ägypten, Syrien und den exilarabischen Communities sprechen bereits seit langem die Sprache der Freiheit.

 

Trackliste :

01. Djamel Laroussi - Kifach Hilti - (Algeria)

02. Ali Slimani - Lirah (Remix) - (Algeria)

03. Nour - Narbat - (Spain)

04. Jalal El Hamdaoui - Sidi H’bibi” - (Morocco)

05. Samira Saeid - Saab Alyia - (Morocco)

06. Watcha Clan - Osfour - (Algeria)

07. Ahmed Soultan - Itim - (Morocco)

08. Choubène - Rai Mtelefni - (Algeria)

09. Zein Al Jundi - Ajmal Gharam - (Syria)

10. Cheb Amar - Lala Torkia - (Morocco

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